Service

Willkommenslotsen

Aufgaben

Die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf beteiligt sich im Rahmen des BMWi-Förderprogramms "Passgenaue Besetzung" an der Programmerweiterung "Willkommenslotsen".

Die zentrale Aufgabe der Willkommenslotsen ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für die Möglichkeit der Fachkräftesicherung aus dem Kreis der Flüchtlinge und Asylbewerber/-innen mit Bleibeperspektive zu öffnen und in allen praktischen Fragen der betrieblichen Integration von Flüchtlingen durch Hospitation, Praktika, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung oder Arbeit zu beraten.

Ein wichtiger Bestandteil ist zudem die Zusammenarbeit mit regionalen Institutionen und Organisationen.  

Das Aufgabenspektrum umfasst u a. folgende Beratungs- und Unterstützungsleistungen für KMU 

  • Sensibilisierung zum Thema Fachkräftesicherung
  • Werbung für eine offene Willkommenskultur sowie die Bereitschaft, Flüchtlinge auszubilden bzw. zu beschäftigen
  • Abbau eventueller Vorbehalte gegenüber Flüchtlingen durch
  1. Nutzung der kulturellen Vielfalt und der interkulturellen Kompetenzen der Flüchtlinge
  2. die Möglichkeit zur Verbesserung der eigenen Fachkräftesituation
  3. den bedeutenden gesellschaftlichen Beitrag für die Bewältigung humanitärer Aufgaben
  4. die Steigerung des Unternehmensimages
  • Unterstützung der KMU beim Aufbau einer Willkommenskultur über mögliche Maßnahmen einer erfolgreichen betrieblichen Integration der Auszubildenden und Beschäftigten
  • Beratungen u. a. zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Qualifikationsbedarfe, Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten
  • Unterstützung bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen

Willkommenslotse für den Kreis Steinfurt

Jens Bökenfeld

Willkommenslotse für den Kreis Warendorf

Wilhelm Wagener

Handreichung für Personalentscheider: Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnis

Im Oktober stellte der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) die bundesweit erste Gesamtübersicht offizieller Dokumente vor, die Bewerber/innen mit ausländischem Pass Betrieben in Deutschland vorlegen können. Die Gesetzesänderung bezieht sich im Wesentlichen auf die »BüMA« (Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender). Sie wird durch den »Ankunftsnachweis« ersetzt, den Flüchtlinge direkt nach ihrer Registrierung als Asylsuchende erhalten. Der Ankunftsnachweis ist fälschungssicher und gilt als Voraussetzung für die Gewährung von Leistungen und die Stellung eines Asylantrages.

Der neue Ankunftsnachweis ist eines von insgesamt 13 Dokumenten, die in der aktualisierten Handreichung aufgeführt sind und den Verantwortlichen in Betrieben einen Überblick darüber geben, wie die unterschiedlichen Aufenthaltstitel aussehen und wo sich jeweils der Vermerk zur Arbeitserlaubnis findet

Die Neuauflage der Broschüre kann  beim WHKT heruntergeladen werden oder direkt hier.

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