Sozialdezernentin Roswitha Reckels besucht KH

Es sind viele Themen, die die Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf und das Sozialdezernat des Kreises Steinfurt verbinden. Einige davon sind der Übergang von Schule in den Beruf, das regionale Bildungsnetzwerk im Kreis Steinfurt, die Inklusion von Menschen mit Behinderung am ersten Arbeitsmarkt, die Bemühungen um die Integration von Menschen aus aller Welt und nicht zuletzt auch Vermittlung von Menschen aus dem Bereich des Jobcenters des Kreises.

„Auch deshalb freue ich mich sehr darüber, dass sich Roswitha Reckels als neue Sozialdezernentin des Kreises schon so früh zu einem ersten Austauschgespräch zu uns in die Kreishandwerkerschaft gekommen ist“, bilanziert Hauptgeschäftsführer Frank Tischner nach dem Treffen am Dienstag. Neben einem noch besseren Kennenlernen stand dabei im Mittelpunkt, wie man gemeinsame Themen und Anliegen im Interesse der Menschen im Kreis Steinfurt und der Handwerkswirtschaft in der Region weiter vorantreiben könne. 

Die Kreishandwerkerschaft nahm das Treffen zum Anlass, um ihre Perspektiven aus Sicht der regionalen Wirtschaft darzulegen. Ein besonderer Fokus lag auf der Bedeutung eines leistungsfähigen Bildungssystems für die Fachkräftesicherung. Gute schulische Bildung, praxisnahe Berufsorientierung und eine enge Zusammenarbeit zwischen Schulen, Wirtschaft und kommunalen Akteuren seien entscheidend, um jungen Menschen Perspektiven in der Region zu eröffnen. „Der Kreis Steinfurt als Träger der Berufsschulen ist hier nur ein wichtiger Partner“, unterstreicht Tischner. Auch Fragen der frühkindlichen Förderung und Integration wurden intensiv diskutiert. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass frühzeitige Unterstützung und verlässliche Bildungsstrukturen wichtige Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe und berufliche Chancen sind.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war das Thema Inklusion. Dabei ging es insbesondere darum, wie Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen besser in Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt integriert werden können. Frank Tischner betonte, dass viele Unternehmen bereit seien, ihren Beitrag zu leisten – etwa durch inklusive Ausbildungsangebote und gezielte Unterstützung beim Einstieg ins Berufsleben, es aber auch oft noch Barrieren in den Köpfen gibt, die man gemeinsam abbauen möchte.

Die neue Sozialdezernentin unterstrich in dem Gespräch die Bedeutung eines konstruktiven Dialogs zwischen dem Kreis Steinfurt und der Wirtschaft. „Herausforderungen in den Bereichen Bildung, Jugend und Inklusion ließen sich nur gemeinsam bewältigen. Ziel sei es, die bestehenden Kooperationen weiter auszubauen und neue Ansätze zu entwickeln, die sowohl jungen Menschen als auch der regionalen Wirtschaft zugutekommen“, so Roswitha Reckels.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und werden im intensiven Austausch bleiben“, machten Roswitha Reckels und Frank Tischner nach dem Gespräch und einem kurzen Rundgang durch die Werkstätten am Standort der Kreishandwerkerschaft in Rheine deutlich. „Themen für gemeinsame Ansätze gibt es genügend.“ 

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Die Sozialdezernentin des Kreises Steinfurt, Roswitha Reckels und Frank Tischner, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf wollen in intensivem Austausch bleiben.