„Das wir angefragt und gebeten wurden, einen solchen Workshop zu konzipieren und durchzuführen zeigt einmal mehr, wie sehr unsere Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit sowohl im Berliner Ministerium als auch in den Partnerländern geschätzt werden“, freut sich Frank Tischner, für den der jetzt beendete Workshop bereits der zweite Einsatz in Ägypten war. Der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf freut sich auch darüber, mit welchem großen Enthusiasmus die Entscheider aus Privatwirtschaft, Verwaltung und der Berufsfachschulen bei dem Workshop zusammengearbeitet haben. „Diese drei relevanten Akteure zusammenzubringen war schon bei früheren Projekten ein Erfolgsfaktor“, blickt Tischner beispielsweise auf die im Rahmen einer Berufsbildungspartnerschaft in Südafrika von der KH initiierte IRESA-Initiative, die auch nach dem Projektende noch Bestand hat und ihre Arbeit erfolgreich fortführt.
„Das Thema erneuerbare Energien hat in Ägypten ein großes Potential und kann eine signifikante Bedeutung für die Wirtschaft bekommen“, blickt Tischner auf das nordafrikanische Land. Gleichzeitig biete es Chancen für eine positive Entwicklung von Beschäftigung. Diese Chancen einem breiten Interessentenkreis näherzubringen, wird die Aufgabe der nächsten 12 Monate sein. Hier ist eine Social Media-Kampagne ebenso in Vorbereitung wie persönliche Gespräche mit Entscheidungsträgern. „Beides unterstützen wir von Deutschland aus und wir freuen uns, dass wir unsere Erfahrungen als starker Verband hier einbringen können“, unterstreicht Tischner, dass das Engagement der Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf mit der Durchführung des Workshops nicht beendet ist: „Wir übernehmen Verantwortung – in der Region und auch über deren Grenzen hinaus.“