Ausbildungszahlen im Handwerk steigen weiter - Berufseinstieg auch 2026 noch möglich

Attraktiv, abwechslungsreich und zukunftssicher: Die Berufsausbildung im Handwerk bleibt auch in den Kreisen Steinfurt und Warendorf beliebt. „Für das am 1. August 2026 startende Ausbildungsjahr sind bei uns aktuell 901 neue Ausbildungsverhältnisse verzeichnet“, freut sich Frank Tischner. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei das ein weiterer Anstieg um knapp 8 Prozent, so der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf.

„Bei Schulpraktikanten, in Gesprächen auf Berufsinformationsmessen und bei Anfragen für freiwillige Praktika innerhalb der Schulferien spüren viele unserer Mitgliedsbetriebe ein deutlich gewachsenes Interesse an einer Berufsausbildung im Handwerk“, weiß Tischner. Die Gründe dafür sind seiner Meinung nach vielfältig. Viele Menschen machen schon heute die Erfahrung, dass es durchaus zu Wartezeiten kommt, bis sich ein Handwerksbetrieb um ihre Wünsche kümmern kann und merken so, dass der Bedarf an gut qualifizierten Fachkräften weiterhin wächst.“ Zudem steige angesichts der wachsenden Bedeutung künstlicher Intelligenz die Verunsicherung, welche Berufsfelder wirklich zukunftssicher seien. „Hier kann das Handwerk punkten“, ist Tischner überzeugt davon, dass KI-Systeme die Arbeit im Handwerk zwar ergänzen und erleichtern, das Können und Fachwissen eines Handwerkers auf absehbare Zeit aber nicht werden ersetzen können. „Wir sehen, dass sich immer mehr junge Menschen ganz bewusst für eine berufliche Zukunft im Handwerk entscheiden.“ Eine Entwicklung, die ihn auch persönlich freut: „Sie ist das Ergebnis des Engagements unserer Ausbildungsbetriebe, der Ausbilderinnen und Ausbilder in den Unternehmen und den überbetrieblichen Lehrwerkstätten, unserer Preishandwerkerschaft mit erfolgreichen und bewährten Berufsorientierungsprojekten wie der YouthCraftFactory und nicht zuletzt der jungen Menschen selbst, die sich für einen Beruf mit Sinn, Verantwortung sowie echten und vielseitigen Zukunftsperspektiven entscheiden.“

Die Möglichkeit dazu besteht auch in diesem Jahr noch. „Viele unserer Mitgliedsbetriebe haben noch freie Ausbildungsplätze“, weiß Frank Tischner, dass oftmals auch ein spontaner Start in die „Karriere mit Lehre“ im Handwerk noch möglich ist. „Hier lohnt sich der Blick auf unsere Ausbildungsplatzbörse auf ausbildung-handwerk.net und die Kontaktaufnahme mit einem möglichen Ausbildungsbetrieb“, empfiehlt der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf. Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Zahl geschlossener Ausbildungsverträge auch nur eine Momentaufnahme. „Es ist völlig normal, dass sich die Zahlen zu diesem Zeitpunkt im Jahr noch signifikant verändern“, weiß Tischner mit dem Blick auf die vergangenen Ausbildungsjahre.
 

 

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Hauptgeschäftsführer Frank Tischner freut sich über die wachsende Beliebtheit einer Berufsausbildung im Handwerk in den Kreisen Steinfurt und Warendorf.