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Presseberichte

Schutzgemeinschaft Steinfurt

Stippvisite bei der Feuerwehr

Während der Schulung besichtigten die Mitglieder der Schutzgemeinschaft Steinfurt unter anderem die Fahrzeughalle der Feuerwehr in Emsdetten.

Schutzgemeinschaft Steinfurt informiert sich über Einbruchschutz und Notfallsituationen

KREIS STEINFURT. Welche Rolle spielen einbruchsichernde Maßnahmen in etwaigen Notfallsituationen? Und wie können Immobilienbesitzer mit Brandmeldeanlagen für mehr Sicherheit sorgen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der jüngsten Schulung der Schutzgemeinschaft Steinfurt. Im Gerätehaus der Feuerwehr Emsdetten referierte deren Leiter, Willi Kemper, über diese Themen. In der Schutzgemeinschaft Steinfurt haben sich verschiedenste Handwerksunternehmen aus dem Kreis Steinfurt zusammengeschlossen. In die Schutzgemeinschaft, die unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf angesiedelt ist, werden ausschließlich Betriebe aufgenommen, die durch ihre Betriebsausstattung sowie Qualifizierungsmaßnahmen fundierte Fachkenntnisse nachweisen können. Die Betriebe sind vom Landeskriminalamt (LKA) geprüft und als anerkannte Einrichter gelistet.

Resonanz übertrifft alle Erwartungen

Reger Andrang bei Einbruchschutzmesse der Schutzgemeinschaft Steinfurt  

Mit solch großer Resonanz hatten selbst die Veranstalter der Einbruchschutzmesse am Sonntag bei NaturaGart in Ibbenbüren-Dörenthe nicht gerechnet. „Der Zuspruch hat alle Erwartungen übertroffen. Wir hatten ein sehr interessiertes Publikum und viele Besucher, die sehr konkrete Fragen zum Thema Einbruchschutz hatten“, zog Erwin Eismann, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Steinfurt, am Ende des Tages eine positive Bilanz. Zum zweiten Mal hatte die Schutzgemeinschaft Steinfurt zur Einbruchschutzmesse in den Palmengarten von NaturaGart eingeladen.  

Die Vertreter der Schutzgemeinschaft informierten über Sicherungsmaßnahmen für Neubauten und Möglichkeiten der Nachrüstung. Dabei präsentierten sie neben mechanischen Vorrichtungen zum Einbruchschutz auch elektronische Systeme und intelligente Technologien, die Einbrechern das Handwerk legen. Der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Dr. Klaus Effing, betonte, dass auch im Kreis Steinfurt die Zahl der Einbrüche steige. Vor diesem Hintergrund hätten die zertifizierten Handwerksbetriebe der Region, die sich zur Schutzgemeinschaft zusammengeschlossen haben, die Zeichen der Zeit erkannt. Der Landrat bedankte sich bei den Vertretern der Polizei, die unermüdlich in Sachen Einbruchschutz und Täterverfolgung im Einsatz seien.  

Erwin Eismann bedankte sich bei allen Ausstellern für deren Engagement in Sachen Einbruchschutz. Dankesworte fand er für Hausherr Norbert Jorek, der in diesem Jahr während der Einbruchschutzmesse auf das Eintrittsgeld in den Park von NaturaGart verzichtet hatte.

Handwerk und Elektronik für ein sicheres Zuhause

Schutzgemeinschaft Steinfurt bietet am 6. November Einbruchschutzmesse bei NaturaGart 

"Sind Sie Zuhause sicher?“ – diese Frage wird am Sonntag, 6. November, bei NaturaGart an der Riesenbecker Straße 63-65 in Ibbenbüren-Dörenthe groß geschrieben. Denn an dem Tag lädt die Schutzgemeinschaft Steinfurt zur Einbruchschutzmesse in die Palmenhalle ein. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr informieren Vertreter der Schutzgemeinschaft Steinfurt und der Polizei über effektive Maßnahmen, wie Hausbesitzer und Mieter Einbrechern das Handwerk legen können. Landrat Dr. Klaus Effing wird die Ausstellung um 10 Uhr eröffnen.  

Die Handwerksbetriebe der Schutzgemeinschaft Steinfurt zeigen unter anderem, wie sich Fenster und Türen sichern lassen, damit sie ein echtes Hindernis für Einbrecher darstellen. „Dabei geben wir Tipps für Neubauten und Nachrüstung gleichermaßen“, sagt Erwin Eismann, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Steinfurt. Auch elektronische Überwachungs- und Alarmanlagen werden während der Messe präsentiert. Darüber hinaus können sich die Besucher vor Ort ein Bild von intelligenten elektronischen Systemen machen.

Was viele Hausbesitzer oder Mieter nicht wissen: Der Einbruchschutz zuhause lässt sich oft schon mit wenigen Maßnahmen deutlich erhöhen. Das gilt nicht nur für Neubauten, sondern auch für Bestandsimmobilien. So können Haustüren und Fenster effektiv nachgerüstet werden, ohne dass sie ausgetauscht werden müssen oder erhebliche Eingriffe in die Bausubstanz erforderlich sind. „Wir informieren über alle Möglichkeiten der Nachrüstung wie die Glasverstärkung durch Spezialfolien, Pilzkopfzapfenverriegelungen für Fenster oder Haustüren, Schließsysteme und mehr“, sagt Erwin Eismann. Auch intelligente Sicherungssysteme aus dem Bereich Smart Home und Alarmanlagen werden während der Messe präsentiert.  

Vertreter der Kreispolizeibehörde Steinfurt geben Tipps, welche Verhaltensregeln zum Schutz vor Haus- und Wohnungseinbrüchen beachtet werden sollten. Anhand von Mustervorgaben zeigt die Polizei, welche Wege Immobilienbesitzern offen stehen, um die Sicherheit daheim zu erhöhen. Im Vorfeld der Einbruchschutzmesse hatte die Polizei in Nordrhein-Westfalen bereits unlängst eine landesweite Aktionswoche unter dem Slogan „Riegel vor – Sicher ist sicherer“ organisiert.  

Mit dem Titel der Messe „Sind Sie Zuhause sicher“ verweist die Schutzgemeinschaft auf die Initiative der Polizei „Zuhause sicher“, der auch die Schutzgemeinschaft Steinfurt angehört. Die Schutzgemeinschaft ist ein Zusammenschluss verschiedenster Handwerksunternehmen aus dem Kreis Steinfurt. In die Schutzgemeinschaft, die unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf angesiedelt ist, werden ausschließlich Betriebe aufgenommen, die durch ihre Betriebsausstattung sowie Qualifizierungsmaßnahmen fundierte Fachkenntnisse nachweisen können. Die Betriebe sind vom Landeskriminalamt (LKA) geprüft und als anerkannter Einrichter gelistet.  

Für die Besucher der Schutzmesse ist der Eintritt zu NaturaGart am 6. November frei.  

Welche Technik Einbrechern das Handwerk legt

Das Verhalten und die Vorgehensweisen von Einbrechern standen im Mittelpunkt der jüngsten Schulungsmaßnahme für die Mitarbeiter der Mitgliedsbetriebe in der Schutzgemeinschaft Steinfurt. Die Mitarbeiter informierten sich im Kommissariat Safe & Co. der Polizei in Rheine, welche technischen Einbruchschutzmaßnahmen dazu beitragen können, Einbrechern das Handwerk zu legen.  

Kriminalhauptkommissar Rolf Lohaus erläuterte, welche Beobachtungen die Polizei derzeit im Bereich der Einbrüche macht. Wie gehen Einbrecher vor? Was sind die größten Schwachpunkte von Häusern? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Schulung. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse erklärte er, welche technischen Einbruchschutzmaßnahmen sich als besonders effektiv erweisen.  

In der Schutzgemeinschaft Steinfurt haben sich verschiedenste Handwerksunternehmen aus dem Kreis Steinfurt zusammengeschlossen. In die Schutzgemeinschaft, die unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf angesiedelt ist, werden ausschließlich Betriebe aufgenommen, die durch ihre Betriebsausstattung sowie Qualifizierungsmaßnahmen fundierte Fachkenntnisse nachweisen können. Die Betriebe sind vom Landeskriminalamt (LKA) geprüft und als anerkannte Einrichter gelistet.  

Einbruchschutz hat Konjunktur

Kriminalhauptkommissar Rolf Lohaus (l.), Beratungsbüro Safe & Co., und Erwin Eismann, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Steinfurt, demonstrieren, wie eine Pilzkopfzapfenverriegelung Einbrechern das Handwerk legen kann.

Angesichts der Fülle von Meldungen über Wohnungseinbrüche derzeit sind die Menschen im Kreis Steinfurt aufmerksam geworden. Das bekommen auch Kriminalhauptkommissar Rolf Lohaus und Erwin Eismann zu spüren. „Das Interesse an Einbruchschutzmaßnahmen ist enorm gestiegen“, bestätigen der Ansprechpartner des Beratungsbüros „Safe & Co.“ in Rheine und der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Steinfurt unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf. Für Hausbesitzer und Mieter ist die Auswahl an mechanischen und elektronischen Sicherungssystemen groß. „Dabei sollten sich Verbraucher an qualifizierte Errichter-Betriebe wenden“, rät Erwin Eismann. Das Landeskriminalamt hält eine Übersicht mit zertifizierten Betrieben in der Region bereit.  

Dass sich die Einbruchzahlen auf hohem Niveau bewegen und die Menschen besonders sensibel auf dieses Thema reagieren, erlebt Rolf Lohaus täglich. „Der Bedarf an Beratung ist hoch“, sagt der Kriminalhauptkommissar. Dabei sei jeder Einbruch als Einzelfall zu bewerten. Aktuell häufen sich allerdings die Fälle von Einbrüchen am Rande von Wohngebieten entlang von Autobahnen und Schnellstraßen. Wer sich schützen möchte, sollte auf eine Kombination von effizienten mechanischen Systemen und umsichtigem Verhalten setzen, rät Rolf Lohaus. „Anwesenheit suggerieren – das ist das A und O“, sagt er. Unbeleuchtete Häuser bei Dämmerung, überquellende Briefkästen oder leerstehende Carports zeigten die Abwesenheit der Bewohner allzu offensichtlich. Auch eine aufmerksame Nachbarschaft, in der scheinbar wartende Menschen in unbekannten Autos auch schon mal angesprochen werden, sei ein äußerst effizienter Schutz. In der Regel scheuten Einbrecher vor allem eines: erkannt und ertappt zu werden. Rolf Lohaus: „Einbrecher sind eigentlich nicht gewalttätig.“  

Bei Einbrüchen machen sich Täter zumeist an schwer einzusehenden Bereichen wie blickgeschützten Terrassentüren oder –fenstern zu schaffen. Anstelle von Bewegungsmeldern sollten diese Bereiche mit dem Einbruch der Dämmerung mit Gartenlampen permanent beleuchtet werden. Hausbesitzer und Mieter sollten darauf achten, dass Fenster und Türen mit mechanischen Sicherungen ausgestattet werden. „Die Schutzgemeinschaft Steinfurt empfiehlt sogenannte Pilzkopfzapfenverriegelungen nach Widerstandsklasse RC 2 oder entsprechende Aufsatzschlösser“, sagt Erwin Eismann. Beide Systeme könnten bei Holz-, Aluminium- und Kunststofffenstern nachgerüstet werden. Kostenpunkt für Aufsatzschlösser: je Fenster etwa 250, für eine Terrassentür etwa 350 Euro. Wer sich für eine Nachrüstung entscheidet, sollte darauf achten, dass die Vorgaben der DIN 18 104, Teil I bzw. Teil II eingehalten werden. „Sinnvoll ist auch das Nachrüsten mit Glasschutzfolie, denn so können Täter nicht einfach die Scheibe zerschlagen und den Griff öffnen. Vor allem bei Häusern in Alleinlagen scheuten Einbrecher weniger vor dem Lärm von zersplitternden Scheiben zurück.  

Besonderes Augenmerk sollten Hausbesitzer den Haustüren, insbesondere den Nebentüren widmen. Erwin Eismann: „Wir empfehlen Bolzenschwenkriegelschlösser mit durchgehender Schließleiste. Sie hemmen die Möglichkeit des Aufhebelns.“ Auch Wohnungstüren in Mehrfamilienhäusern sollten mit entsprechenden Systemen ausgestattet werden. „Eine Alternative sind Panzerriegel, die von innen aufgeschraubt werden, aber auch von außen zu schließen sind“, erläutert Rolf Lohaus. Manche Einbrecher ließen schon beim Anblick der Schlösser von ihrem Vorhaben ab. Eine Schwachstelle vieler Häuser sind die Brandschutztüren zu Garagenräumen hin. „Sie verfügen oft nur über einfache Schlösser“, sagt Erwin Eismann. Wer die Anschaffung einer modernen einbruchhemmenden Brandschutztür scheut, sollte darauf achten, dass die Garage als solche besonders geschützt ist, sprich, dass deren Türen und Fenster einbruchsicher sind. Rolf Lohaus: „Dann können Täter gar nicht erst in die Garage gelangen.“  

Während mechanische Systeme Einbrüche verhindern, dienen elektronische Anlagen der Meldung von diesen. Wer eine elektronische Anlage einsetzen möchte, sollte mindestens die VDS Klasse B, besser noch C wählen, rät Rolf Lohaus: „Der Einbau dieser Anlagen sollte durch LKA-anerkannte Errichter erfolgen. Minderwertige Alarmanlagen produzieren oft Fehlalarme und zerstören dadurch die Sensibilität der Nachbarschaft.“

Schutzgemeinschaft Warendorf

Diebe machen keinen Urlaub

„Ab in den Urlaub“ heißt es mit dem Beginn der Schulferien, seien es die Oster-, Sommer- oder Herbstferien - für viele im Kreis Warendorf. Oftmals ist es jedoch dann mit der lang ersehnten Erholung schnell vorbei, wenn Einbrecher in das verlassene Haus eingedrungen sind.  

Insbesondere vor der Ferienzeit sollten sich Urlaubsreisende Gedanken über geeignete Sicherungsmaßnahmen für das Haus oder die Wohnung machen, empfiehlt die Schutzgemeinschaft Warendorf des Netzwerks „Zuhause sicher“ unter der Leitung der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf mit ihren speziell auf Sicherheitsfragen hin geschulten Handwerkern.  

Der Verein bietet in Zusammenarbeit mit den Fachleuten für Einbruchschutz der örtlichen Kreispolizeibehörde eine optimale Beratung und Unterstützung bei der Sicherung des Zuhauses – natürlich nicht nur zur Urlaubszeit.  

Neben vielen technischen Sicherheitsvorkehrungen am und im Haus, die das Zuhause sicherer machen, gibt es auch einige Grundregeln, die man bei einer längeren Abwesenheit der Bewohner, wie z. B. in der Urlaubszeit, beachten sollte. Die Handwerker und die Polizei Warendorf raten deshalb allen Urlaubsreisenden:

  • Alle Türen und Fenster verschließen, denn gekippte Fenster täuschen keine Anwesenheit vor, sondern locken nur die Einbrecher an
  • Den Nachbarn über die bevorstehende Urlaubsreise informieren und ihn oder Bekannte bitten, die Rollläden morgens und abends zu bedienen, denn heruntergelassene Rollläden sind für Einbrecher ein deutliches Signal, dass Häuser oder Wohnungen derzeit gerade unbewohnt sind.
  • Auch Post-Berge sollten vermieden werden, deshalb für die regelmäßige Leerung des Briefkastens sorgen oder „postlagern“. Der Hinweis „Bitte keine Werbung“ verhindert zudem das ungewollte Füllen des Briefkastens.
  • Nicht nur als Blumen- und Gartenfreund sollte man während der Abwesenheit jemanden bitten, sich um den Garten zu kümmern. Und wenn der Nachbar in dieser Zeit sein Auto in der Einfahrt parkt, sieht das Haus schon nicht mehr so unbewohnt aus.
  • Und Bargeld und Schmuck gehören während der Urlaubsabwesenheit selbstverständlich an einen sicheren Platz, wie z. B. in ein Bankfach,  und keinesfalls in das verwaiste Haus.

Informationen zum Einbruchschutz – auch außerhalb der Urlaubszeit – bietet das Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Kreispolizeibehörde Warendorf.

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