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Prüfung

Der Höhe- und Endpunkt Ihrer Ausbildung ist die Gesellen- oder Abschlussprüfung. Hier zeigen Sie, dass Sie im wahrsten Sinne des Wortes „Ihr Handwerk verstehen“, also sach- und fachgerecht Ihren Beruf ausüben können.

Durchführung und Inhalt der Abschlussprüfung werden durch die Ausbildungs- und Prüfungsordnung Ihres Berufes bestimmt. Die Gesellenprüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil:

Praktischer Teil: In der Fertigkeitsprüfung führen Sie Arbeitsproben aus und/oder fertigen Prüfungsstücke („Gesellenstücke“) an. Die Anzahl hängt hier vom Ausbildungsberuf ab.

Theoretischer Teil: In einer schriftlichen Prüfung zeigen Sie, dass Sie über alle wichtigen Kenntnisse in den vier Fächern Technologie, Technische Mathematik, Technisches Zeichnen und Wirtschafts-/Sozialkunde verfügen.

Nach etwa der Hälfte der Ausbildungszeit legen Sie – abhängig vom Ausbildungsberuf – entweder eine Zwischenprüfung oder die Gesellenprüfung Teil I ab. Während die Zwischenprüfung nur dazu dient, ein Bild über den aktuellen Leistungs- und Kenntnisstand in der Ausbildung zu vermitteln, fließen die Ergebnisse der Gesellenprüfung I mit in die abschließende Gesellenprüfung ein.

Alle Zwischen-, Abschluss- und Gesellenprüfungen werden in der Regel von Prüfungsausschüssen der zuständigen Innungen durchgeführt.

Die Handwerksordnung (HwO) bzw. das Berufsbildungsgesetz (BBiG) bilden die gesetzlichen Grundlagen für eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.

Ihre Ansprechpartner:

im Kreis Steinfurt:
Katrin Strotbaum
Jörg Woltering
im Kreis Warendorf:
Regina Harmuth
Elena Ljungrin
Jörg Wesselmann
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