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KH-Kaleidoskop

Handwerker bedanken sich bei ihren Kunden

Kreishandwerksmeisterin Erika Wahlbrink und KH-Hauptgeschäftsführer Frank Tischner laden die Innungsunternehmen ein, sich bei ihren Kunden zu bedanken.
Unterstützt wird die Danke-Aktion von starken Partnern des Handwerks wie SIGNAL IDUNA, IKK classic und MEWA Textilmanagement, deren Vertreter zusammen mit KH-Hauptgeschäftsführer Frank Tischner und stv. Kreishandwerksmeister Heinz-Bernd Lohmann (2. und 1. v. rechts) für die Aktion werben: v. l.: Franz-Josef Ardelt, Matthias Meier, Nils Helmig, Horst Hübler, Andreas Protze

Kreishandwerkerschaft und Innungsfachbetriebe der Region belohnen Treue und Vertrauen der Kunden

Die Handwerksbetriebe in den Kreisen Steinfurt und Warendorf sagen „Danke“: Am 17. September, dem bundesweiten Tag des Handwerks, startet die mehrwöchige Aktion „Danke – für Ihr Vertrauen in unser Handwerk“. Die teilnehmenden Betriebe nutzen diese Zeit dazu, ihren Kunden auf besondere Art ihren Dank zu zeigen. Sie können sich im Rahmen der Aktion unter anderem auf ein Gewinnspiel freuen – zu gewinnen gibt es ein Hotelwochenende in Berlin, ein Fahrrad und weitere attraktive Preise. Teilnahmekarten erhält man beim Innungsfachbetrieb.  

„Kompetenz, Verlässlichkeit und ein hohes Engagement für den Kunden sind die Erfolgsfaktoren eines guten Innungsfachbetriebes. Und diese Kriterien werden vom Kunden gewürdigt und geschätzt“, weiß Kreishandwerksmeisterin Erika Wahlbrink von der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf (KH). „Neben der hohen Qualität der Arbeit, die wir als Innungsunternehmer durch intensive Ausbildung und kontinuierliche Fortbildung sichern, sind es die Loyalität und die Weiterempfehlungen der Kundschaft, die für regelmäßige Aufträge sorgen“, so der stellvertretende Kreishandwerksmeister Heinz-Bernd Lohmann.  

Die Handwerker der Region – vom Bäcker bis zum Zweiradmechaniker – wollen sich nun mit der gemeinsamen Aktion für diese Wertschätzung und die Treue der Handwerkskunden bedanken. „Der ‚Tag des Handwerks‘ am 17. September ist dafür der ideale Startpunkt“, meint KH-Hauptgeschäftsführer Frank Tischner. „Ganz bewusst lehnt sich die Aktion an die bundesweite Imagekampagne an, richtet aber den Fokus auf das Handwerk als ‚Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.‘, während in der Imagekampagne vor allem um Nachwuchs geworben wird, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken“, erklärt Tischner.  

Um auch dieses Ziel zu unterstützen, richtet die Kreishandwerkerschaft ihre „Danke-Aktion“ deshalb auch auf die Mitarbeiter in den Betrieben aus. Mit einer Informationsoffensive an die Innungsunternehmen zur Mitarbeiterbindung werden die Handwerker in der Region für dieses wichtige Thema sensibilisiert. Unterstützt werden die Kreishandwerkerschaft und die Innungsfachbetriebe bei ihrer Aktion für die Kunden des Handwerks wie auch für die Innungsunternehmen von den handwerksnahen Partnern IKK classic, MEWA Textil-Management und Signal Iduna.

Christine Beckonert
Simone Kriener-Schröder
In den beiden Arbeitskreisen der "Unternehmerfrauen im Handwerk" in den Kreisen Steinfurt und Warendorf erhalten mitarbeitende Ehefrauen, Partnerinnen, Töchter und Schwiegertöchter ein vielfältiges Angebot zur betrieblichen und persönlichen Weiterbildung.
 

Starke Frauen für das Handwerk

Dass sie in einer echten Männerdomäne arbeite, falle ihr kaum mehr auf. „Mir nicht. Aber den anderen“, sagt Simone Kriener-Schröder und lacht. Seit Ende der 90er-Jahre steht die heute 45-Jährige an der Spitze des Heizung- und Sanitärfachbetriebs Heinrich Kriener GmbH & Co.KG in Beckum. Die Diplom-Bauingenieurin mit Meistertitel im Installateur- und Heizungsbauwesen führt in vierter Generation den Familienbetrieb mit insgesamt 20 Mitarbeitern. Dass sie einmal das Unternehmen übernimmt, war ursprünglich nicht vorgesehen.  

So war es auch bei Christine Beckonert in Nordwalde. Wer Christine Beckonert nicht kennt, vermag kaum zu erraten, womit die 41-jährige Mutter von zwei Kindern ihre Brötchen verdient. Seit 15 Jahren trägt die Bauingenieurin Verantwortung in der Bauunternehmung Beckonert in Nordwalde. In dritter Generation führt die zierliche blonde Frau den Familienbetrieb mit 20 Mitarbeitern. Dass sie einmal das Familienunternehmen führt, war auch ihr nicht in die Wiege gelegt.  

Doch wie bei so vielen Frauen, die in verantwortungsvoller Position im Handwerk tätig sind, spielten das Schicksal und familiäre Gründe eine Rolle. Simone Kriener-Schröder und Christine Beckonert sind zwei von vielen Frauen, die im Handwerk Verantwortung übernehmen.   Nach Abitur, Berufsausbildung zur Bauzeichnerin und Bauingenieursstudium liebäugelte Simone Kriener-Schröder mit der Übernahme einer Bauunternehmung. Auf die Nachfolge im elterlichen Betrieb hatte sich die ältere Schwester mit Ausbildung und Studium der Haustechnik vorbereitet. „Und dann heiratete meine Schwester einen Unternehmer aus der gleichen Branche – der warb sie ab“, schaut Simone Kriener-Schröder zurück. Also sprang sie ein, und das viel rascher, als ihr lieb war. „Mein Vater erkrankte schwer“, sagt sie. Weil Gefahr für das Unternehmen in Verzug war, wurde sie dank einer Ausnahmegenehmigung für die Meisterschule im SHK-Gewerbe zugelassen. Sie schaffte die Prüfung mit Auszeichnung und war damit zumindest auf dem Papier für die Betriebsübernahme qualifiziert. „Ich habe den Mitarbeitern gesagt: Ich habe alles getan, was ich tun kann, um hier weiterzumachen. Aber Ihr müsst mir helfen. Wir können es nur gemeinsam schaffen’“, schaut die Unternehmerin zurück. Das Unterfangen gelang.  

Manch einer aus ihrem Umfeld habe Bedenken gehabt, ob sie als junge Frau den wirtschaftlichen Erfolg halten könne. „Aber das hat man mir zum Glück nicht gesagt.“ Andere befürchteten, dass sie als Frau im Falle einer Familiengründung für den Betrieb ausfiele.  Sie aber blieb dem Unternehmen treu – auch, als sie den Inhaber eines Dachdeckerbetriebs heiratete und mit ihm eine Familie gründete.

Großgeworden ist Christine Beckonert mit und im Betrieb der Eltern. „Meine Mutter hat immer mitgearbeitet“, sagt sie. Als zweifache Mutter weiß auch sie die Nähe zwischen Betrieb und Wohnhaus zu schätzen. Nach dem Besuch der Höheren Handelsschule wurde Christine Beckonert zunächst Bankkaufrau. Als ihr Bruder, der ursprünglich den elterlichen Betrieb übernehmen wollte, eine andere Berufslaufbahn einschlug, überdachte Christine Beckonert ihre Berufswahl und studierte Bauingenieurswesen. „Das Studium war eine Herausforderung“, schaut sie heute auf die Jahre an der Fachhochschule Münster zurück. Praktische Erfahrungen sammelte sie im Betrieb von Vater Ludger Beckonert, arbeitete auf den Baustellen mit. „Die Maurer hatten anfangs schon Berührungsängste. Sie wussten nicht: Arbeitet sie nun mit oder schaut sie nur zu“, schildert Christine Beckonert. Als sie mit zupackte, war das Eis gebrochen.  

Auch im beruflichen Alltag ist manch Kunde oder Geschäftspartner zunächst überrascht, wenn er es mit einer Chefin zu tun bekommt. Unterstützt wird Christine Beckonert nach wie vor von ihrem Vater. „Viele Kunden arbeiten schon in der zweiten Generation mit uns zusammen“, freut sich die Unternehmerin. Zu ihren Mitarbeitern pflegt die Bauingenieurin einen guten Kontakt. „Durch ihre praktische Ausbildung wissen sie einfach vieles, was das Studium allein nicht bieten kann.“ An ihrer Arbeit als Kopf des Unternehmens schätzt Christine Beckonert vor allem die Vielseitigkeit. „Man trägt Verantwortung gegenüber Bauherren und Mitarbeitern, ist drinnen und draußen im Einsatz – das mag ich“, so die Unternehmerin.  

Wie Simone Kriener-Schröder und Christine Beckonert hat auch Karin Beccard aus Lengerich den väterlichen Betrieb übernommen, sie ist heute die fünfte Generation im Unternehmen. Dabei hat sie sehr früh schon erfahren, was es heißt, in einer echten Männerdomäne zu arbeiten. Ob Berufsausbildung, Meisterschule oder spätere Qualifizierungsmaßnahmen – fast immer war Karin Beccard die erste und einzige Frau in ihrem Umfeld. Die 48-Jährige führt seit 1999 die Wilhelm Beccard GmbH & Co.KG, einen Fachbetrieb für Gas- und Wasser-Installation, Heizungsbau und Klempnerei. „Als Frau muss man sich schon durchsetzen und sich den Respekt der Männer verdienen“, sagt sie. Dabei hat sie ihr Handwerk von der Pike auf gelernt: Ausbildung zur Bürokauffrau, Ausbildung zur Gas- und Wasserinstallateurin, Fachabitur, Gesellenjahre, Meisterprüfung, Betriebswirtin im Handwerk und Kundendiensttechnikerin für Sanitär- und Heizungsanlagen sind ihre Qualifikationen. „Meine Eltern haben mir aber immer freigestellt, ob ich wirklich den Betrieb übernehmen möchte“, schaut das Vorstandsmitglied der Innung Sanitär, Heizung, Klima und Klempnerei Steinfurt zurück. Und ihr Vater habe durchaus Sorgen gehabt, ob sie als Frau in dieser Männerwelt zurechtkommt. „Mancher denkt zunächst schon, er könne eine Frau leichter über den Tisch ziehen“, hat Karin Beccard erlebt. Doch sie habe gelernt sich zu behaupten.  

Vorbehalte von Mitarbeitern gab es dagegen nie. „Viele kannten mich von klein auf und haben meinen Werdegang begleitet“, sagt sie. Manch einer sei sogar sehr stolz darauf, dass er sagen könne, er habe keinen Chef, sondern eine Chefin. „Die haben Spaß, wenn die Augen der Kunden größer werden“, so Karin Beccard. Ihre größte Motivation erfährt die Unternehmerin durch den Rückhalt der Familie und die enge Kundenbindung. „Wir haben einen harten Kern an Privatkundschaft, die gerne mit uns zusammenarbeiten. Das ist für mich das höchste Lob und die beste Motivation“, sagt Karin Beccard.  

Wie so viele Frauen in Handwerksunternehmen meistert sie jeden Tag den Spagat zwischen Familie und Beruf. Außerdem engagiert sie sich in der Fachinnung Sanitär, Heizung, Klima, Klempnerei Steinfurt als Lehrlingswartin. Auch Simone Kriener-Schröder hat neben der Führung ihres Unternehmens Verantwortung übernommen bei der Warendorfer Fachinnung Sanitär-Heizung-Klima ist sie seit vier Jahren stellvertretende Obermeisterin. Dort sucht sie auch das fachliche Gespräch mit Kollegen.   Austausch mit anderen verantwortlichen Frauen in Handwerksunternehmen findet Simone Kriener-Schröder im Verein Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH), dessen Gründungsmitglied sie ist. „Viele der Frauen dort sind mitarbeitende Ehefrauen in Handwerksbetrieben. Das sind ganz taffe Frauen, von denen ich eine Menge gelernt habe“, sagt sie.  

Eine von ihnen ist Heike Scheiwe. Nach ihrer Heirat mit dem Inhaber eines Dachdeckerbetriebes in Warendorf wechselte die gelernte Krankengymnastin 1993 in dessen Handwerksunternehmen. „Um mich vorzubereiten, habe ich damals in Abendkursen die Qualifikation Fachkauffrau des Handwerks erworben“, sagt sie. Stück für Stück arbeitete sie sich in verschiedenste Büroarbeiten und Themen wie Rechnungswesen und Buchführung ein. Als Vollzeitkraft und Ehefrau des Betriebsinhabers ist sie heute eine wichtige Führungskraft im Unternehmen. Den eigenen Beruf aufzugeben, um im Familienunternehmen zu arbeiten, habe sie Überwindung gekostet, schaut Heike Scheiwe heute zurück. „Bereut habe ich es aber nie.“ Die Abwechslung und die Verantwortung bei ihrer Arbeit gefallen ihr.  

„Nach so vielen Jahren arbeitet man sich in viele Dinge ein und kennt sich aus“, weiß sie. Sie und ihr Mann hätten im Betrieb eine klare Aufgabenteilung. Wie Simone Kriener-Schröder ist Heike Scheiwe Mitbegründerin der Unternehmerfrauen im Handwerk im Kreis Warendorf. „Ich schätze die Fortbildungen und den Erfahrungsaustausch. Dort finde ich Gleichgesinnte mit ähnlichen Erfahrungen“, sagt sie.

Eine Plattform zum Austausch für Frauen, die in Handwerksunternehmen in verantwortlicher Position tätig sind, bietet der Verein Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH). Arbeitskreise gibt es im Kreis Steinfurt und im Kreis Warendorf.

Integrationschancen für Flüchtlinge

Mit dem Lehrvertrag ein Stück mehr Integration: Michael Angesom beginnt eine Ausbildung zum Elektroniker bei der Firma Elektro Domhöfer in Rheine. Kreishandwerksmeisterin Erika Wahlbrink (re.) und KH-Hauptgeschäftsführer Frank Tischner (li.) gratulierten.
Im Herbst 2015 begannen 16 junge Männer aus Eritrea, Afghanistan, Irak, Syrien und Ländern des afrikanischen Mittelmeerraumes die berufliche Orientierungsphase im BildungsCenter der Kreishandwerkerschaft.
Kreisdirektor Dr. Martin Sommer (stehend) zog für das gemeinsame Pilotprojekt eine äußerst positive Bilanz.
 

Mit dieser Unterschrift hat Michael Angesom mehr als sein bevor­stehendes Lehrverhältnis mit der Firma Elektro Domhöfer besiegelt. Mit diesem Vertragswerk hat der junge Mann aus Eritrea ein Stück Integration unterschrieben. Der 22-Jährige ist der erste Teilnehmer eines Pilotprojektes zur Qualifizierung von jungen Flüchtlingen für den deutschen Arbeitsmarkt, der einen Ausbildungsvertrag in den Händen hält. Unter den Fittichen von Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, den Technischen Schulen Steinfurt und des Kreises Steinfurt hat sich Michael Angesom seit Oktober 2015 auf eine berufliche Zukunft hierzulande vorbereitet. Sie startet für ihn am 1. August mit seiner Ausbildung zum Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik im Betrieb Domhöfer in Rheine-Mesum.  

Der Kreis Steinfurt hatte das Pilotprojekt gemeinsam mit den Technischen Schulen Steinfurt und der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf im letzten Herbst auf den Weg gebracht. Das Ziel war, 16 junge Männer  aus Eritrea, Afghanistan, Irak, Syrien und Ländern des afrikanischen Mittelmeerraumes innerhalb von zehn Monaten auf eine Berufsausbildung, Einstiegsqualifizierung oder eine reguläre Beschäftigung vorzubereiten. „Ein Drittel der Teilnehmer beginnt eine Ausbildung und ein Drittel geht in die Erwerbstätigkeit. Beim übrigen Drittel gibt es gravierende Probleme, weil diese Männer in ihren Heimatländern kaum Bildung erfahren haben“, berichtete Thomas Dues, Leiter der Technischen Schulen. Seine Schule hat das Projekt koordiniert. Lehrer der Schule haben die jungen Männer in Deutsch und Mathematik unterrichtet.  

Die praktische Phase des Projekts hat die Kreishandwerkerschaft Steinfurt- Warendorf übernommen. Im Bildungscenter der Kreishandwerkerschaft standen Grundfertigkeiten in der Bau-, Holz- und Metalltechnik auf dem Plan. „Unsere Ausbilder haben die jungen Männer gerne betreut. Die Gruppe war sehr motiviert und zu Teilen handwerklich sehr geschickt“, fasste Frank Tischner, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, die Erfahrungen seiner Ausbilder zusammen und betonte den Mehrwert dieses Projekts: „Die intensive Betreuung hat den meisten jungen Männern die Tür zu Arbeit oder Ausbildung geöffnet. Der Erfolg des Projektes lag in der Flexibilität aller Beteiligten. Für einen weiteren positiven Verlauf der beruflichen Integration der Asylsuchenden ist jetzt wichtig, die jeweiligen Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse schnell zu klären, damit die Unternehmen weiter planen können. Sie haben wegen des Fachkräftemangels ein großes Interesse neue Mitarbeiter und Auszubildende zu gewinnen.“

Die Kosten für die handwerkliche Orientierung im Bildungscenter der Kreishandwerkerschaft hat der Kreis Steinfurt übernommen. „Es ist sinnvoll in die Fähigkeiten und Kompetenzen dieser Zuwanderer zu investieren“, sagt Kreisdirektor Dr. Martin Sommer und nennt auch den Grund dafür: „Angesichts des Fachkräftemangels und der guten Bleiberechtsperspektive dieser jungen Männer wäre es fatal, sie nicht auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorzubereiten. Als künftige Arbeitnehmer könnten sie selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen.“

© 2017 KH Steinfurt-Warendorf