Handwerk hilft der Ukraine

Der kriegerische Angriff auf die Ukraine verursacht millionenfaches Leid für die Menschen - in diesem Land und für die, die flüchten mussten. Die Versorgungslage in den Kriegs- und Grenzgebieten verschlechtert sich zusehends. Zugleich benötigen viele eine sichere Zuflucht.

Nicht nur viele Privatpersonen, sondern auch Unternehmen helfen bereits auf vielfältiger Weise oder möchten sich engagieren. Wichtig ist, dass die Hilfe auch da ankommt, wo sie benötigt wird. Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft, darunter der Zentralverband des Deutschen Handwerks, haben die Initiative #WirtschaftHilft ins Leben gerufen, um Unternehmen, die helfen wollen, zu unterstützen.

Unter www.wirtschafthilft.info gilt es umfassende Hinweise zu bedarfsgerechtem Spenden mit hilfreichen Links und Downloads inklusive Kontaktmöglichkeiten.

Hinweise zu Spenden

Bitte beachten Sie folgende Hinweise, wenn Sie spenden möchten:

Sachspenden Sachspenden sind aktuell nur sinnvoll zur Unterstützung von Flüchtlingen aus der Ukraine hier vor Ort. Für Sachspenden in die Ukraine selbst fehlen derzeit nicht zuletzt die erforderlichen Annahme- und Verteilstrukturen bzw. -kapazitäten. Die steuerrechtliche Anerkennung betrieblicher Sachspenden – zu denen z. B. auch die unentgeltliche Mitwirkung an der Erstellung von Flüchtlingsunterkünften zählt – muss erst noch durch ein BMF-Schreiben konkretisiert werden. Bis dahin sollten derartige Sachspenden zurückgestellt werden.

GeldspendenIm Hinblick aufGeldspenden wird insbesondere auf die von 11 Wohlfahrtsverbänden gemeinsam getragene  Aktion Deutschland hilft verwiesen. Bei Ukraine-Spenden an andere Organisationen sollte darauf geachtet werden, dass diese über das Qualitätssiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) verfügen.

Quelle: zdh.de

Arbeitsmarktintegration / Willkommenslotsen

Es ist anzunehmen, dass die aus der Ukraine ankommenden Menschen übergangsweise oder sogar für einen längeren Zeitraum in Deutschland bleiben und auch eine Ausbildung oder Beschäftigung suchen.

Die Willkommenslotsen der Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf informieren  im Rahmen des BMWi-Förderprogramms "Passgenaue Besetzung" Betriebe kostenlos über Möglichkeiten der Fachkräftesicherung aus der Gruppe der Flüchtlinge und Asylbewerber/-innen mit Bleibeperspektive. Sie unterstützen die Unternehmen bei der betrieblichen Integration von Geflüchteten in Hospitation, Praktika, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung oder Arbeit. Die Willkommenslotsen beraten in allen praktischen Fragen rund um die Themen Beschäftigung und Qualifizierung von Flüchtlingen sowie beim Aufbau einer Willkommenskultur in den Unternehmen.

 

Zeichner bauen Brücken

Praktisches "Wörterbuch" für alle Helfer*innen

Hilfe scheitert manchmal schon bei der Verständigung - selbst bei einfachen Wörtern. Deshalb hat die "Zeichnerbubble Deutschland" die kleine Übersetzungshilfe  "Zeichner bauen Brücken" gezeichnet, die hier für die Web-Ansicht  heruntergeladen werden kann.

Eine Druck-PDF sowie Seiten zu Einzelthemen wie "Körper / Mensch", "Lebensmittel", "Beruf / Arbeiten" und mehr findet man auf der Homepage von Bettina Schöbitz, die das Projekt mit anderen Zeichner*innen realisiert.

Auf ihrer Webseite gibt es auch weitere hilfreiche Informationen für Geflüchtete und Helfende - natürlich auf Deutsch und Ukrainisch.