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Aktuelles

19.12.2017

Rückblick auf das Jahr

KH-Hauptgeschäftsführer im Interview bei den Lokalradios


KH-Hauptgeschäftsführer Frank Tischner im Interview bei Martin Weide von Radio RST.

Auch Christian Böder von Radio WAF gab er einen Rück- und Ausblick aus Sicht des Handwerks und der KH.

Vielleicht erfüllt der kleine Lokalradio-Weihnachtsmann auch die Wünsche von Frank Tischner für das Handwerk.

Zum Jahresende hatten die Lokalradios „Radio RST“ und "Radio WAF" KH-Hauptgeschäftsführer Frank Tischner in das Studio  eingeladen. RST-Redakteur Martin Weide interessierte, wie das Handwerk das bald zu Ende gehende Jahr 2017 bewertet, insbesondere auch im Hinblick auf den bestehenden Bau-Boom im Kreis. Frank Tischner bestätigte zwar die gute Konjunktur bei den Bau- und Ausbauhandwerken, musste aber auch ein wenig Wasser in den Wein gießen, denn die Baupreise haben sich längst nicht so entwickelt wie der Umsatz. Vor dem Hintergrund lange stagnierender, teilweise sinkender Preise in der Vergangenheit stiegen die Preise am Bau innerhalb von zwei Jahren nur um 1,3 %. „Zu wenig für die Bauunternehmen im Handwerk“, meint der KH-Hauptgeschäftsführer – vor allem weil die heimischen tariftreuen Innungsunternehmen auch gegen unlauteren Wettbewerb und Schwarzarbeit zu kämpfen haben.

Bessere Stimmung ist bei der Kreishandwerkerschaft, wenn es um die Ausbildung im Handwerk geht. Das konnte Frank Tischner dem Radio WAF-Moderator Christian Böder in der Morgensendung berichten. Trotz des ungebrochenen Trends zu Abitur und Hochschule konnte das Handwerk das Niveau der neu abgeschlossenen Lehrverträge vom Vorjahr halten. Für eine besseres Image der Ausbildung im Handwerk und eine bessere Berufsorientierung tun die Kreishandwerkerschaft und die Innungen auch etwas. Um die jungen Leute besser zu erreichen, ist man verstärkt in den sozialen Medien unterwegs und versucht dabei auch, Schüler und Azubis mit einzubinden.

Ein Rückblick mit Stolz auf das Erreichte konnte Frank Tischner auch bei der Berufsbildungspartnerschaft mit Südafrika und der Kids.Company machen. Im Herbst wurde eine neue Ausbildungshalle in Richards Bay eingeweiht, und das Angebot an Firmen, etwas für ihre Mitarbeitern mit Kindern anzubieten, wurde mit der Großtagespflegestelle, der Kids-Company“ in Rheine gut angenommen.

Auf den Wunschzettel für den Weihnachtsmann setzte Frank Tischner gleich drei Punkte: Gleichwertigkeit von akademischer und dualer betrieblicher Ausbildung, Abbau bürokratischer Hemmnisse für die Unternehmen und mehr Wertschätzung für das Handwerk. Der kleine Weihnachtsmann im Radiostudio wird hoffentlich helfen, dass diese Wünsche 2018 in Erfüllung gehen, so wie die Lichtblicke-Aktion der Lokalradios in NRW den Kindern und Familien helfen.


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